Logopädische Praxis Mandala - Behandlung Kinder

Logopädie bei Kindern
Die Behandlung erfolgt in der Regel als Einzeltherapie und parallel dazu die Elternberatung. Die Mitarbeit der Eltern ist von entscheidender Bedeutung ( Übungen im häuslichen Rahmen, Sprachvorbild).
Teilweise sind auch Gruppentherapien möglich (z.B. sozialkommunikativer Aspekt).
Bei Transport- oder Gehunfähigkeit kann die Behandlung auch als Hausbesuch verordnet werden.
Die Behandlung sollte so frühzeitig wie möglich beginnen, damit die Entstehung bzw. Verschlechterung einer Störung verhindert werden kann.
Logopäden behandeln Kinder im Alter von 0-3 Jahren ( Frühförderung ), 3-6 Jahren (Vorschulbereich) und Schulkinder.
Bei Säuglingen mit Schluckproblemen muss die Therapie beginnen, sobald es der Zustand des Kindes erlaubt.
Die Therapieeinheit beträgt in der Regel 45 Minuten. Die Therapiefrequenz sollte bei 1-2mal die Woche liegen.
Teilweise werden auch Intensivtherapien ( tägliche Therapien ) durchgeführt.
Die Häufigkeit der Therapie pro Woche ist abhängig vom Entwicklungsstand des Kindes und den häuslichen Gegebenheiten.
Im Allgemeinen ist die Sprachtherapie ein längerer und zeitaufwendiger Prozess. Manchmal reicht es aber auch aus den Entwicklungsprozess rechtzeitig in Gang zu setzen.
Das Behandlungsziel jeder logopädischen Therapie bei Kindern ist die optimale Förderung der Kommunikationsfähigkeit. Dabei wird die sprachliche Entwicklung des Kindes soweit gefördert, wie es seine individuellen Möglichkeiten zulassen.
Die Therapie soll die eigene Entwicklung des Kindes in Gang setzen/unterstützen, seine Entwicklungsbedingungen verbessern.
Im Einzelfall müssen die fehlenden sprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten durch Hilfsmittel kompensiert werden. Dazu gehört auch der Einsatz unterstützender Kommunikationsmittel bei behinderten Kindern. Behandlungsziel bei der Stimmtherapie ist der Aufbau und die Stabilisierung der stimmlichen Kommunikationsfähigkeit. Dies bezieht die Sensibilisierung und die Kompetenzerweiterung der Eltern hinsichtlich des Stimmgebrauchs ihres Kindes mit ein.
Oberstes Ziel bei der Behandlung von Schluckstörungen ist die sichere orale Ernährung. Essen und Trinken zu können ist eine wichtige Aktivität des täglichen und sozialen Lebens und in Hinblick auf elementare Lebensqualität von unschätzbarer Bedeutung.

Entwicklung beim Kind
"Wie spricht mein Kind ?"
In den ersten sechs bis sieben Wochen ist das reflexhafte Schreien vorherrschend, z.B. bei Hunger, Schmerz, etc. (U3). Ab ca. drei Monaten (U4) beginnt der Säugling mit seinen Sprechorganen zu experimentieren. Das Kind lallt und erzeugt Geräusche. Erste Gurrlaute, z.B. „ngrr“ (erste Lallphase). Diese Laute werden auch von gehörlosen Kindern produziert. Diese Phase verläuft bei allen Kindern weltweit gleich.
Das Baby reagiert auf Geräusche, es bewgt seine Augen oder seinen Kopf in die Richtung der Klangquelle.
Ab ca. 6 Monaten (U5) beginnt das Silbenplappern, z.B. „dada“ (zweite Lallphase).
Die Laute werden nun zunehmend an die Muttersprache angepasst. Bei gehörlosen Kindern stagniert ab diesem Zeitpunkt die Lautbildung und nimmt dann langsam wieder ab.
Hinweise für die Eltern:
sprechen sie mit ihrem Baby ruhig und freundlich
spielen, singen und lachen Sie mit ihm
erzählen Sie mit ihm einfache Wörter, was Sie gerade tun
benennen Sie die Menschen und Dinge in seiner Umgebung sowie die Geräusche, die es hört
Lassen Sie sich beraten, wenn
die Lautproduktion mit etwa einem halben Jahr stagniert (Gehörüberprüfung)
das Baby auf Geräusche nicht reagiert
keinen Blickkontakt aufnimmt
Zwischen dem 10.-12. Lebensmonat (U6) reagiert das Kind auf seinen Namen, indem es sich dem Sprecher zuwendet. Das Kind versteht einfache Aufträge, z.B. „Komm her!“. Es ahmt Gesten, z.B. „winke-winke“ nach und zeigt auf einen Gegenstand das es haben möchte. Auch schüttelt es jetzt mit dem Kopf, wenn es etwas nicht will und nickt, wenn es einverstanden ist.
Das Baby kombiniert verschiedene Silben miteinander, z.B. „wau-wau“. Es entstehen erste Wörter, z.B. „ma-ma“. Es versucht Wörter, Silben oder Geräusche nachzuahmen. Jetzt hat das Kleine die Fähigkeit verloren, für die Muttersprache nicht relevante Laute zu unterscheiden und nachzubilden.
Hinweise für die Eltern:
Spielen Sie mit Ihrer Stimme: Sprachmelodie hilft, Sprache besser zu verstehen
wecken Sie bei Ihrem Kind die Freude an Kommunikation
fördern Sie jede Art der Verständigung, z.B. Lachen, Schauen
zeigen Sie ihm, wie vielfältig man (auch ohne zu Sprechen) Kommunizieren kann
Lassen Sie sich beraten, wenn
ihr Kind keine ersten Worte spricht (z.B. Mama, Papa)
ihr Kind nur mit Gestik und Mimik versucht zu kommunizieren
Der aktive Wortschatz wächst (50 Wörter). Ab jetzt lernt es im Schnitt bis zu acht neue Wörter pro Tag. Es fragt gezielt nach dem Namen („Is das?“) von Dingen und benennt bekannte Dinge. Das Kind versteht einfache Sätze und Aufgaben.
Hinweise für die Eltern:
sprechen Sie in einfachen Sätzen ( nicht in Babysprache ) mit Ihrem Kind
schauen Sie sich mit Ihrem Kind geeignete Bücher an
wenn Fernsehen, dann gemeinsam, um über Gesehenes sprechen zu können
Lassen Sie sich beraten, wenn
sich die Sprache verschlechtert oder nicht mehr weiterentwickelt
ihr Kind aufhört zu sprechen
Zwischen dem 21.-24. Lebensmonat (U7) umfasst der passive Wortschatz ca. 200 Wörter. Das Kind versteht längere Sätze, z.B. „Zeig mir den Stuhl!“. Es sagt seinen Namen und bildet 2-3- Wortsätze, z.B. “ Puppe schlafen!“. Auch benutzt es Negationswörter, z.B. „Nicht haben!“. Es findet das erste Fragealter statt, z.B. „Is das?“. Das Kind spricht jetzt etwa 50-200 Wörter (Substantive: z.B. Körperteile und Spielsachen, erste Verben: z.B. „aufmachen“, Funktionswörter: z.B. „da“).
Es werden vorallem die Laute: m,b,p,d,t,n,l gebildet und es spricht einige Frikative (f,w) und hintere Laute (g,k).
Hinweise für die Eltern:
erweitern Sie seinen Wortschatz, indem Sie ihm neue Begriffe anbieten
wiederholen Sie korrekt, was es sagt, ohne es aufzufordern, dies zu wiederholen (z.B. Kind: „Ato da!“ Erwachsener: „Ja, da fährt ein Bus!“)
üben Sie nicht mit Ihrem Kind
Lassen Sie sich beraten, wenn:
das Kind meistens unverständlich spricht
das Kind keine 2-Wortsätze bildet
sie das Gefühl haben, Ihr Kind versteht Sie nicht
ACHTUNG: Ein Kind, das mit zwei Jahren noch keine 50 ( vereinfachten ) Wörter spricht, sollte beobachtet oder speziell ( logopädisch ) gefördert werden!!!!!!
Zwischen dem 32.-36. Lebensmonat (U7 1/2) versteht das Kind Zweifachaufträge, z.B. „Lege den Löffel in die Tasse!“ und einfache Geschichten. Es kann die Grundfarben zuordnen und versteht einfache Präpositionen, z.B. „auf“. Das Kleine spricht immer besser (mit 30 Monaten: etwa 450 Wörter) indem es Verben (z.B. „essen“), Adjektive (z.B. „groß“), Adverbien (z.B. „schön“), Artikel (z.B. „ein“) gebraucht, sowie erste Präpostionen (z.B. „in“) und Personalpronomen (z.B. „ich“). Auch benennt es bereits dir Grundfarben.
In der Grammatik kann das Kind mit drei Jahren verschiedene Zeiten anwenden, wenn es dabei auch noch Fehler macht. Das Verb befindet sich in der korrekten Zweistellung, z.B. „Lisa trinkt Wasser!“ und es sind Verbindungen mit „-st“ (z.B. „Du bist….“) erkennbar. Es enstehen Nebensatzbildungen mit einfachen Konjunktionen, z.B. „weil“. Das Kind stellt Fragen mit wer, was, wo. Besonders beliebt jetzt: WARUM- Fragen, die das Verstehen fördern (Zweites Fragealter). Das Kind spricht jetzt alle Laute korrekt, bis auf die Zischlaute S, SCH, CH. Erste Konsonantenverbindungen (z.B. BL) werden von dem Kind ausgesprochen.
Hinweise für die Eltern:
hören Sie Ihrem Kind aufmerksam zu
helfen Sie ihm, seine Gedanken und Gefühle zu ordnen und auszudrücken
ermutigen Sie es, Schnuller und Nuckel aufzugeben
Lassen Sie sich beraten, wenn:
das Kind für Fremde unverständlich spricht
es noch keine einfachen Sätze bildet
es wenige Tätigkeitswörter, keine Artikel oder Eigenschaftswörter (z.B. dick) benutzt
es noch nicht beginnt, die Mehrzahl zu bilden
ACHTUNG: mit 3,5 Jahren sind Probleme bei T, D, N und/ oder häufige Lautersetzungen am Wortanfang durch H nicht mehr altersgerecht
Zwischen dem 43.-48. Lebensmonat (U 8) versteht das Kind Mehrfachaufträge, z.B. „Nimm einen blauen Stein und lege ihn auf den Tisch!“.
Das Kind kann die Farben zuordnen und benennt sie. Weiterhin versteht es Präpositionen und benutzt weitere, z.B. „neben“.
Haupt- und Nebensätze werden verbunden und kleine Geschichten nacherzählt. Es singt Lieder und spricht Verse. Die Verbzweit-/ -endstellung in Haupt- und Nebensätzen sind korrekt, (z.B. „Ich gehe ins Bett, weil ich müde bin!). Die Verben werden richtig flektiert, z.B. „Ich mache…“, „Du machst…“. Vergangenheits- und Zukunftsformen (z.B. „Ich war heute im Kindergarten.“) werden sicherer beherrscht.
Das Kind spricht jetzt mit 4 Jahren alle Laute korrekt aus. Unter Umständen machen die SCH- und S-Laute noch Schwierigkeiten.
Hinweise für die Eltern:
lesen Sie Geschichten vor
wechseln Sie sich mit dem Kind beim Erzählen ab (z.B. Rollenspiele)
Lassen Sie sich beraten, wenn:
es dem Kind schwer fällt Sätze zu bilden
es grammatikalisch falsche Sätze bildet
es nicht immer verständlich spricht
es nicht einfache Inhalte wiedergeben kann
ACHTUNG: mit 4 Jahren sind Probleme mit W, F, CH, K, G nicht mehr altersgerecht. Das gilt auch, wenn das Kind keine Konsonantenverbindungen spricht.
WICHTIG: Im vierten Lebensjahr können bei einigen Kindern normale Sprechunflüssigkeiten auftreten: Wiederholungen von Satzteilen und langsame Wiederholungen von ganzen Wörtern, z.B. „Ich will, ich will, ich will Saft haben!“
Achtung: auch typisches Alter des Stotterbeginns mit stottertypischen Wiederholungen von Lauten und Silben, Verlängerungen von Lauten und Blockierungen von Wörtern oder in einem Wort.
Zwischen dem 58.-64. Lebensmonat (U 9) befolgt das Kind bis zu drei Aufträge in der korrekten Reihenfolge, z.B.“Nimm das kleine Pferd und stelle es hinter das große Haus!“
Das Kind verwendet Oberbegriffe (z.B. Fahrzeuge, Möbel) und benutzt abstrakte Begriffe, z.B. Glück. Es kann jetzt bis 10 zählen.
Es beherrscht die Grammatik, bildet verstärkt Nebensätze und verwendet korrekt die Pluralformen. Vereinzelt zeigt das Kind noch Unsicherheiten bei verneinten Sätzen, Fragen- und Passivsätzen.
Mit 8 Jahren schließt sich allmählich das Entwicklungsfenster für den Mutterspracherwerb. So lassen sich grammatikalische Fehler, die das Kind bis dahin immer noch macht, ab diesem Zeitpunkt nur noch mühsam korrigieren.
INFO: Kinder, die bis dahin nie gesprochen haben (z.B. “ Wolfskinder“) werde nur noch bruchstückhaft sprechen lernen.
Sprachstörungen
Sprachstörungen bei Kindern basieren auf Störungen des Spracherwebsprozesses. Bei dem Großteil kindlicher Sprachstörungen liegt kein organischer Befund vor.
Zu den bekanntesten Risikofaktoren zählen:
allgemeine Entwicklungsverzögerungen
Hörstörungen
Hirnreifestörungen
familiäre Sprachschwäche mit Krankheitswert
geistige, körperliche Behinderung
Mehrfachbehinderung
genetisch bedingte Krankheiten ( z.B. Down-Syndrom )
Schädel-Hirn-Trauma, entzündliche Hirnprozesse
Hirntumore, Hirnoperationen
Unter Sprachentwicklungsverzögerung versteht man zeitliche und / oder strukturelle Abweichungen von der normalen Sprachentwicklung.
- Störungen des Lautsystems: die Laute bzw. Lautkombinationen werden fehlerhaft oder unvollständig erworben.
- Wortschatzdefizite: Probleme bei dem Erwerb des Wortschatzes. Das betrifft das Sprachverständnis für Wortbedeutung, die Kategorisierung von Wörtern (z.B. Hund – Tier) und die Wortabruf- Wortspeicherstörungen.
- Dysgrammatismus: der Erwerb des grammatikalischen Regelsystems ist gestört.
- Pragmatische Störungen: Herstellen von Blickkontakt, Gesprächsverhalten, Beherrschung von Redekategorien ( z.B. Frage – Antwort ) und unterschiedliche Spielformen.
- Entwicklungsdyslexie/ -dysgraphie: Störung beim Erwerb des Lesens und Schreibens
Störungen in der Persönlichkeitsentwicklung (u.a. Verhaltensauffälligkeiten)
Lese- Rechtschreibschwäche

Sprechstörungen
Die Sprechstörungen treten häufig im Rahmen von Entwicklungsstörungen auf. Es handelt sich hierbei um motorische Störungen der ausführenden Sprechorgane. Die Aussprache ist gekennzeichnet durch falsch gebildete Laute und Lautersetzungen und/ oder mangelde Artikulationsgenauigkeit und -geschwindigkeit und/ oder durch Störungen im Sprechablauf (Stottern/ Poltern).
allgemeine Entwicklungsverzögerung
familiäre Sprachschwäche mit Krankheitswert
Hörstörungen
Störungen der Mundmotorik
Hirnreifestörungen
geistige, körperliche Behinderung, Mehrfachbehinderung
genetisch bedingte Krankheiten ( z.B. Down-Syndrom )
Schädel-Hirn-Trauma, entzündliche Hirnprozesse, Hirntumore, Hirnoperationen
Störungen der Aussprache: hier ist die motorische Musterbildung betroffen, d.h. die Kinder bilden den Ziellaut nicht in der Weise wie er korrekt wäre.
Leitsymptome: Störungen in der Laut- und Lautverbindungsbildung und Störungen der Mundmotorik
Dysarthrie: Sprechbewegungen können nicht richtig ausgeführt werden. Weiterhin können die Koordination der Atmung, Stimme und Artikulation betroffen sein.
Leitsymptome: Speichelfluss, Atemschwierigkeiten, eingeschränkte Beweglichkeit der Lippen, Zunge, Gaumen und Kiefer, undeutliche Aussprache, veränderte Lautbildung, veränderter Stimmklang, Näseln, Probleme in der Prosodie, Lautstärke und im Sprechrhythmus
Verbale Entwicklungsdyspraxie: Störungen in der Planung der Sprechmotorik
Leitsymptome: hohe Variabilität der Lautfehlbildungen, artikulatiorische Suchbewegungen, deutliche Sprechanstrengung
Stottern: 5% aller Kinder haben in ihrer Entwicklung eine Phase, in der sie stottern. Der Zeitraum befindet sich zwischen dem zweiten und sechsten Lebensjahr. Ungefähr 75% überwinden ihr Stottern wieder.
Leitsymptome: unfreiwilliges Wiederholen (Teilwörter, Silben, Laute) oder Einbau von Dehnungen und Sprechanstrengung, Vermeidungsverhalten, Mitbewegungen des Körpers, Füllwörter
Poltern: eine überschießende, schnelle Sprechweise. Die Aussprache ist dadurch häufig sehr undeutlich und verwaschen.

Stimmstörungen
Stimmstörungen bei Kindern können organisch oder funktionell bedingt sein und in engem Zusammenhang mit Faktoren ihrer Persönlichkeit und ihres Umfeldes stehen.
Bei folgenden Grunderkrankungen bzw. Ursachen können Stimmstörungen auftreten:
1. funktionell bedingte Störung der Stimme:
durch Gewohnheit erworben
Veranlagung
psychogen
durch Überlastung erworben
2. organisch bedingte Störung der Stimme:
entzündliche Erkrankungen (chronische Laryngitis)
Schreiknötchen, Verdickungen auf den Stimmbändern, Stimmlippenlähmungen
traumatische Veränderungen des Kehlkopfes
ungenügende Gaumensegelfunktion z.B. bei Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten
Es handelt sich um Krankheiten der Stimme, bei denen der Stimmklang gestört und bzw. oder die stimmliche Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist.
Merkmale (Überfunktion):
Die Stimme kann heiser, rau, gepresst oder verhaucht sein, kann schnell ermüden, die Stimmlage kann zu tief bzw. hoch sein.
Merkmale (Unterfunktion):
Die Stimme kann sehr leise und behaucht sein. Der Gesamtkörpermuskeltonus ist deutlich herabgesetzt.
Hierbei handelt es sich um Erkrankungen der Stimme, bei denen eine strukturelle Veränderung des Ortes des Stimmbildung vorliegt.
Merkmale:
= der funktionellen Störungen
Unter Näseln versteht man eine Störung des Stimmklanges durch eine geringe bzw. übermäßige Nutzung des nasalen Klangraumes.
Mögliche Ursache
bei Lähmungserscheinungen des Gaumensegels
bei Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten
funktionelle Störung

Schluckstörungen
Schluckstörungen sind Störungen der Mundmuskulatur und aller am Schluckvorgang beteiligten Strukturen.
Frühgeburt
angeborenes, fehlerhaftes Schluckmuster
unphysiologische Kopf- und Körperhaltung
dauerhafte Mundatmung
vergrößerte Mandeln oder Polypen
Daumenlutschen
Wahrnehmungsstörungen
Lippen- Kiefer- Gaumen- Spalten
angeborene und erworbene Hirnschädigungen
Tumorerkrankungen im Kopf- Hals- Bereich
Störung der Nahrungsaufnahme
Störung der Mundmotorik (häufig in Verbindung mit Zahn- und Kieferfehlstellungen)
Störungen im Mundbereich: Speichelaustritt, veränderte Sensibilität, eingeschränkte Kieferbeweglichkeit, Probleme beim Transport der Nahrung auf der Zunge, übersteigerte Reflexe (z.B. Würg- und Beißreflex)
Störungen im Rachen: fehlender Abschluss zum Nasenraum, Nahrung bleibt im Rachen hängen, unbemerktes Verschlucken, Probleme bei der Öffnung der Speiseröhre
Störungen in der Speiseröhre: Behinderung des Nahrungstransportes in der Speiseröhre
Störungen im mundmotorischen Gleichgewicht
dauerhaft fehlender Mundschluss
Zungenvorstoß beim Schlucken
Vorverlagerung der Zunge
Zahnfehlstellungen
Ausspracheschwierigkeiten
